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Erdbeben-Katastrophe in Nepal - Spendenkonto eingerichtet

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sicherlich verfolgen Sie, als Geographen besonders, die aktuellen Nachrichten aus Nepal, wo das Ausmaß der Erdbebenkatastrophe täglich größer wird und die Zahl der Todesopfer steigt und steigt. Ich musste bei den Meldungen von diesem Erdbeben sofort an unsere sächsischen Bergsteiger und Götz Wiegand denken. Er berichtete uns schon oft mit Leidenschaft von den Bergen dort und davon, wie liebenswert nicht nur die atemberaubende Natur ist, sondern auch die nepalesischen Menschen. Auf den Schulgeographentagen in Dresden 2008 hörten Sie, dass die Mitglieder der Sächsischen Himalaja-Expedition in Nepal mit geholfen haben, in Lumsa eine Schule zu errichten und die Kinder mit den nötigsten Schulmaterialien ausstatteten. Sicher erinnern sich einige von Ihnen daran.

Götz Wiegand war der Initiator der Schulpartnerschaft mit der 64. Oberschule in Dresden. Von seinem Freund Mingmar Sherpa, der auch schon Gast in dieser Schule war, lernte Götz wohl das Kochen. Immer, wenn wir ihn in seinem Lädchen „Breitengrad“ in Dresden besuchten, verwöhnte er uns mit dem legendären nepalesischen Sherpa Stew. Ich habe es nicht erlebt, dass der Topf je noch ein bisschen Inhalt hatte…
Als ich hörte, dass Götz zum Zeitpunkt des Erdbebens nicht in Nepal weilte, war ich erst einmal erleichtert. Mit großem Interesse las ich auf seiner Internetseite über die aktuelle Lage vor Ort – diese Meldungen kommen nicht über die Medien, sondern direkt aus Nepal. Dort stand auch zu lesen, dass die Schule komplett zerstört ist…
Alle diejenigen unter Ihnen, die ebenso interessiert sind, können unter http://www.himalaya-saxonia.de/ mitlesen.
Götz Wiegand hat ein Sprendenkonto eingerichtet. Alle nötigen Daten finden Sie auf dieser Website. Die Spendengelder werden zu 100 % weitergeleitet – dessen können wir uns sicher sein.
Ich würde mich freuen, wenn Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, die Aktion als Geographen, Naturliebhaber und Nepalfans unterstützen würden – vielleicht privat oder auch mit Schülern. Die „Jugend“ lässt sich doch sicherlich mobilisieren, einen Kuchenbasar oder Trödelmarkt für die Erdbebenopfer in Nepal auszurichten.

Ute Müller