Imagestudie zur Schulgeographie

Liebe Geographinnen und Geographen,

wie Sie vielleicht wissen, unterliegt die Schulgeographie einem ständigen Image- und Daseinskampf mit den Stundenkürzungen, Abwertungen zu einem Stadt-Land-Fluss-Fach, Zuammenfassung in ein Fächerkanon, etc. Diese Maßnahmen sind im Hinblick auf die bildungspolitische Ausrichtung, das Bildungspotenzial für die Schülerinnen und Schüler sowie für das Image der Schulgeographie schwer nachvollziehbar.
Es gibt veraltete (Hard & Wenzel, 1979; Köck, 1997), aber auch aktuelle (Gans & Hemmer (Hrsg.), 2015) Studien zu dieser Thematik. Das Fremdbild (Öffentlichkeit) ist dabei überraschend positiv gegenüber der Schulgeographie. Das Selbstbild der Geographie ist dabei weit aus differenzierter zu bewerten. Hard & Wenzel (1979, S. 264) konstatierten bereits vor mehr als 20 Jahren, „dass das schlechte Image und die Geringschätzung der Geographie nicht zuletzt im Herzen der Geographen selber leben (würde)“.
Leider konnte die aktuelle Studie (2015) die Perspektive der Schulgeographen bzw. Geographielehrer/-innen nicht beleuchten, welche aber direkt vom bildungspolitischen Daseinskampf und dem Image betroffen sind und ferner die Schulgeographie repräsentieren. An dieser Stelle lohnt es sich also weitere Untersuchungen anzustellen, um weitere Argumente für eine adäquate bildungspolitische Diskussion herauszuarbeiten.

Genau diesen Ansatz möchte ich in meiner Masterarbeit verfolgen und bin dabei auf die Einstellungen der Schugeographen angewiesen. Mich interessiert dabei besonders, wie die Schulgeographen, im Vergleich zur Öffentlichkeit, ihr eigenes Fach beurteilen, bewerten und einschätzen. Unterliegt der Geographieunterricht einer "innerfachlichen Depression" oder ist das Selbstimage positiver als zuvor angenommen?
Mit Hilfe eines Onlinefragebogens möchte ich das Image zur Schulgeographie aus der schulgeographischen Perspektive genauer erfassen. Ich bin dabei auf die Unterstützung der Geographielehrer/-innen, aber auch Lehrerinnen und Lehrer der Gesellschaftslehre angewiesen und würde mich freuen, wenn Sie an meiner Studie teilnehmen.

https://umfrage.uni-landau.de/limesurvey/index.php/462339?newtest=Y

Ich bedanke mich für die Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,

Niklas Lütgerodt
(luet2281@uni-landau.de)