Petition: Rentengerechtigkeit an sächsischen Schulen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Die Lehrer des Pestalozzi-Gymnasiums Dresden haben eine Petition ins Leben gerufen, die eine gerechtere Altersversorgung für die Angestellten Lehrer fordert. Im Wortlaut begründen sie ihre Petition so:

Im Handlungsprogramm zur nachhaltigen Sicherung der Bildungsqualität im Freistaat Sachsen ist angedacht, Lehrer bis 42 Jahre zu verbeamten. Damit werden sie höhere Altersbezüge erhalten als angestellte Lehrkräfte. Ursprünglich wurde die VBL eingeführt, um die Versorgungslücke zur Beamtenpension zu schließen. Diesem Anspruch wird das derzeitige System der Zusatzrentenversorgung seit vielen Jahren nicht mehr gerecht. Diese Ungerechtigkeit muss ausgeglichen werden. Deshalb fordern wir die entsprechende Erhöhung der VBL- Beiträge und zeitgleich die Übernahme sämtlicher VBL-Beiträge durch den Arbeitgeber mit dem Ziel, eine gleichwertige Rente für angestellte Lehrer zu gewährleisten.

Die Petition hat bereits mehr als 1300 Unterzeichner. Werden Sie auch aktiv und unterstützen Sie die Petnten! Sie können, falls Sie Ihren Namen nicht preisgeben wollen, auch anonym unterzeichenen. Jetzt mitmachen.

N. Strecker

DW 2018: Clemens Jüttner wird Landessieger

Die Spannung zur Auszeichnungsveranstaltung, die nun bereits zum vierten Mal im Landesgymnasium für Sport in Leipzig stattfand, um die besten zehn Geographieschüler Sachsens im Diercke Wissen-Wettbewerb zu prämieren, war bis zum Ende hoch. Denn erst dann war klar, welche Platzierung die eingeladenen Top-10-Schüler belegt haben.

Der Landessieger kommt in diesem Jahr vom Gymnasium Coswig – Clemens Jüttner. Er siegte mit klarem Vorsprung auf die Nächstplatzierten, wo teilweise wieder wegen Punktgleichheit die Stichfragen die Entscheidung bringen mussten.

Den 2. Platz belegt Maurice Donat vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau.

Platz 3 geht an Tristan Dietzsch vom Goethe-Gymnasium Auerbach.

„Zeitmaschine“: Historische Karten und Luftbilder online beim GeoSN

Manchmal wünscht man sich eine Zeitmaschine: Wie mag mein Wohnort, meine Straße wohl kurz nach der Wende ausgesehen haben? Oder um das Jahr 1800? Diese Wünsche gehen jetzt in Erfüllung. Der GeoSN (Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen) stellt auf seiner Internetseite eine solche „Zeitmaschine“ zur Verfügung:
Mit ihr kann der Betrachter historische Karten von Sachsen aus den Jahren 1781 bis 2001 miteinander vergleichen. Mit Hilfe eines Schiebereglers, auf Englisch Slider genannt, können jeweils zwei ausgewählte Karten gegenseitig überblendet werden. Zur Orientierung steht zusätzlich eine aktuelle Karte bereit, die man darüber ziehen kann. Auch für historische und aktuelle Luftbilder (1995 bis 2016) hat der GeoSN einen solchen Slider entwickelt. Beide sind kostenfrei und für jedermann zugänglich.

Finale der 12. Sächsischen Geographie-Olympiade

Zu Ehren der 12. Sächsischen Geographie-Olympiade versammelten sich am 11. Januar 2018 die 30 erfolgreichsten „Geographie-Olympioniken“ sächsischer Oberschulen in den Räumlichkeiten der Industrie- und Handelskammer Dresden.

Sachsenmeister in Geographie kommen aus Eppendorf und Dresden-Weißig

Klick in das Bild öffnet die BildergalerieJenny Lau von der Heiner-Müller-Oberschule Eppendorf (Klassenstufe 7) und Martin Fricke von der Oberschule Dresden-Weißig (Klasse 10) sind die Sachsenmeister der 12. Geographie-Olympiade für Oberschüler. 30 Finalisten von insgesamt 17.609 Teilnehmern kämpften gestern in Dresden um diesen Titel.

„Ich freue mich ganz besonders, dass mit Jenny Lau die erste Schülerin den Titel in der Klassenstufe 7 gewonnen hat. Darüber hinaus erreichte Jasmin Büttner einen hervorragenden dritten Platz. Mein besonderer Dank gilt auch allen Fachlehrern in Geographie, die ihre Schützlinge unterstützen und bis ins Finale begleitet haben“, so Kultus-Staatssekretär Herbert Wolff, der die Olympiade eröffnete.

Als Preise für die jeweils besten Sechs der Klassenstufen 7 und 10 gab es unter anderem Rucksäcke, Globen, Schreibsets, Bücher und Sticks zu gewinnen.
Die Aufgaben der vier Stufen erstellen die Geographie-Fachberater der Oberschulen Sachsens. Dabei werden von den Schülern beider Klassenstufen komplexes geographisches Wissen, topographische Kenntnisse und geographisches Allgemeinwissen gefordert. So müssen die Schüler beispielsweise Merkmale und Ziele der Europäischen Union kennen. Auch Fragen zu Gesteinen, Talsperren und zur Forstwirtschaft in Mittelgebirgen werden gestellt. Weitere komplexe Kenntnisse weisen die Schüler nach, indem sie erklären, wie im Jahr 2013 südlich von Tokyo eine neue Vulkaninsel aufgetaucht ist. Außerdem müssen die Schüler die Entstehung von Wirtschaftsgebieten erläutern und mit den Bedingungen „früher und heute“ vergleichen.

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